Deutschland hat den Bildungsföderalismus übertrieben

 

Wir brauchen ein bundesweit geltendes, jahrgangsbezogenes Kerncurriculum in den Schulen. Schule muss sich der wachsenden Mobilität in unserer Gesellschaft anpassen. Ein Schulwechsel in ein anderes Bundesland darf nicht zum familiären „Angstthema“ werden, sagte Spitzenkandidat Norbert Röttgen.

Als größtes Bundesland steht es Nordrhein-Westfalen gut an, die Initiative für eine bundesweite Bildungsvereinbarung zu ergreifen. Ich werde mich als Ministerpräsident dafür einsetzen, dass wir uns länderübergreifend auf gemeinsame Lerninhalte in den Kernfächern verständigen. Wir dürfen nicht zulassen, dass innerhalb Deutschlands zunehmend „Schulgrenzen“ errichtet werden, während Europa erfreulicherweise immer stärker zusammenwächst. Ein Schulwechsel zwischen zwei Bundesländern muss jederzeit unkompliziert möglich sein.

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