Stärkung der Regionalen Wirtschaft muß oberste Priorität haben

Kreisvorstand der Dürener Mittelstandsvereinigung zu Gast bei den Vereinigten Industrieverbänden

 

Zu einem wirtschaftspolitischen Austausch trafen sich am vergangenen Dienstagabend Vertreter des Kreisvorstandes der Dürener Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU mit dem Vorstand der Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung. Die VIV haben 136 Mitgliedsunternehmen mit rund 16.500 Beschäftigten. Auf der Agenda standen...

... u. a. regionale wirtschaftsrelevante Themen wie Wirtschaftsförderung, Steuer- und Abgabenpolitik sowie die Herausforderungen eines sich im Zuge der Globalisierung wandelnden Arbeitsmarktes. Hauptaufgabe der Wirtschaftspolitik müsse es sein, für die Bestandsförderung der Unternehmen der Region Sorge zu tragen, erklärten übereinstimmend der VIV-Vorsitzende, Dr. Stephan Kufferath-Kassner, und der Kreisvorsitzende der MIT, Rolf Delhougne. Kritisch sehe man, dass die Stadt Düren den höchsten Gewerbesteuerhebesatz im Kammerbezirk Aachen aufweise, so VIV-Vorstand Hans-Helmuth Schmidt. Intensiv wurden auch die Herausforderungen des demografischen Wandels und die daraus resultierenden arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen diskutiert. „Hier gehen unsere Mitgliedsunternehmen hinsichtlich Ausbildung, Personalentwicklung und Personalqualifizierung mit gutem Beispiel voran und sichern so die Wettbewerbsfähigkeit einer ganzen Region im globalen Umfeld“, erklärte VIV-Geschäftsführer Hans-Harald Sowka. Im Bereich der Optimierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente wolle man sich von Seiten der MIT zukünftig gerne im Sinne einer regionalen Vernetzung verstärkt einbringen, ergänzte deren arbeitsmarktpolitischer Sprecher, Thomas Labruier. Abschließend standen regionalspezifische Themen wie der geplante Neubau eines Logistikterminals im Zentrum der Diskussion. Hier sehen sowohl die VIV als auch die Mittelstandsvereinigung noch Klärungsbedarf hinsichtlich des logistischen Mehrwertes und der nachhaltigen Effekte für den regionalen Arbeitsmarkt. Beide Vereinigungen betonten zum Abschluss die Notwendigkeit verläßlicher ordnungspolitischer Rahmenbedingungen, die dem Mittelstand als größtem Beschäftigungsträger in Deutschland seine Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit im globalen Umfeld sichern. Motiviert durch diesen konstruktiven wirtschaftspolitischen Austausch wollen beide Vereinigungen sich zukünftig regelmäßig über aktuelle regionale als auch überregionale wirtschafts- und sozialpolitische Themen austauschen. „Das ist gut für die Region und ihre Arbeitsplätze“, so Rolf Delhougne nach einem gelungen Abend bei den VIV.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0