Drastischer Anstieg erwartet: EEG-Förderung muss auf den Prüfstand

Um Stromkunden und Unternehmen nicht weiter durch stark steigende Energiekosten zu belasten, gehören alle Förderinstrumente des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf den Prüfstand.

Das hat der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Kufen, heute gefordert. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen erwartet nach Medienberichten beim Ökostrom einen Anstieg der Umlage von derzeit rund 3,6 Cent auf 5 Cent je Kilowattstunde Strom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

 

Kufen: „Es muss geprüft werden, ob im EEG noch die richtigen Anreize gesetzt werden. Auch degressive Förderung, also die Absenkung der Förderung bei hoher Einspeisung, muss dabei eine Rolle spielen. Im EEG ist nicht endlos Luft nach oben. Schon jetzt zahlt ein Durchschnittshaushalt rund 125 Euro Zusatzkosten pro Jahr. Ab 2013, wenn die Umlage auf 5 Cent steigt, werden es 185 Euro für einen Durchschnittshaushalt sein. Im Jahr 2014 gehen alle Sachverständigen sogar von einer weiteren Steigerung aus. Diese Spirale muss beendet werden.“

 

Der Energie-Experte bekräftigte die Haltung der CDU für mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt: „Das schließt den Bereich der erneuerbare Energien aber mit ein. Das EGG ist ein Bestandteil zur Gestaltung der Energiewende, darf aber nicht zu Lasten der Verbraucher und der Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes gehen.“

 

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