Mittelstand und Kunst

Vereinigung der CDU trifft sich zu Jahreshauptversammlung

 

Rolf Delhougne wird eine weitere Amtszeit an der Spitze der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung des CDU Kreisverbandes Düren-Jülich stehen: der 66-Jährige wurde mit überwältigender Mehrheit erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seit 2000 steht er an der Spitze der CDU Vereinigung.  

 

Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Bernd Ohlemeyer (52)aus Merzenich und Michael Hommelsheim (41) aus Nörvenich. Als Schriftführer rückt Dirk Valter (39) aus Düren in den Vorstand auf. Schatzmeister bleibt Karl Jansen (66). Komplettiert wird die Mannschaft mit 15 Beisitzern. Diese sind Ruth Bohnenkamp  (Düren), Anne Coutelle (Düren), Achim Esser (Jülich), Birgit Franzen (Jülich), Jörg Hamel (Düren), Karl-Heinz Heselhaus (Düren), Bianca Hövelmann (Jülich), Bernd Krings (Inden), Thomas Labruier (Düren), Ingo Malsbenden (Düren), Prof. Heinrich Niehaves (Kreuzau), Hans-Josef Peters (Vettweiss), Dr. Walter Papst (Düren), Hans Günter Schneider (Nörvenich) und Stefan Weschke (Düren). Unterstützt wird der Vorstand durch Kreisgeschäftsführer Bernd Ramakers.

 

Neben den Vorstandswahlen stand der Vortrag von Landrat a.D. Prof. Dieter Patt zum Thema „Kunst und Mittelstand“ im Fokus  der  Versammlung. Zuvor beeindruckte Roswitha Wirtz aus Düren die MIT-Mitglieder mit ihrem sehr originell gehaltenen Filmbeitrag, der im Erzählton die Aufstellung und Enthüllung der von Prof. Patt geschaffenen Adenauer-Skulptur wiedergibt. Seit September vergangenen Jahres schmückt die über vier Meter große Skulptur von Konrad Adenauer den Adenauer-Park in Düren. Der Kurzfilm zitiert nicht nur den „Alten“, sondern rekombiniert auch das Zustandekommen des Werkes. Als Krönung zeigt der Beitrag ein gutes Finale, das die üblichen politischen Streitereien gekonnt in den Schatten stellt.  Es  lohnt sich den Film im Internet auf www.mit-kreis-dueren.de anzusehen.

 

Dieter Patt (69), der über 13 Jahre als Landrat an der Spitze des Rhein-Kreises-Neuss stand, gehört zu den international ausgezeichneten Künstlern mit  Professur an der Universität New Mexico. In Düren schuf er den Löwen vor dem Kreishaus und die Adenauer-Statue an der Kölnstraße. In Potsdam steht der Alte Fritz, in Neuss das Königspaar, in St. Wendel der Wendelinus, in Bonn der Neandertaler meets Beuys. Auch den Pop-Weltstars Shakira setzte Dieter Patt in Barranquilla in Szene.

 

Prof. Patt machte in seiner Rede deutlich, dass Wirtschaft und Kunst zahlreiche Gemeinsamkeiten und  vielfache Berührungspunkte haben. „Kunst“, so Patt,  „gehört zur menschlichen Kultur und ist für die Gesellschaft unentbehrlich. Kunst umfasst eine große Palette, zu der nicht nur Gemälde und Zeichnungen, sondern auch die Bildhauerei, die Architektur, das Theater, die Literatur, die Musik und viele andere Bereiche gehören“. Für den Professor ist es wichtig, besonders Kinder und Jugendliche zur Kunst zu bringen. Dieter Patt: „Kunst beeinflusst die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen; sie kann, wie Musik, auch bei Erwachsenen sehr auf Emotionalität abzielen und den Gefühlszustand verändern und zum nachdenken anregen. Er warb bei den Mittelständern dafür, Kunst und Kultur zu fördern und zu unterstützen und diese Gesellschaftsaufgabe nicht allein der öffentlichen Hand zu überantworten.

 

Dieter Patt, der sich schon in frühen Jahren auch als Rock ‚n’ Roll-Musiker mit Platten und Fernsehauftritten präsentierte und auch heute noch zur Gitarre greift, kritisierte in seiner Rede den Vorsitzender der Grünen Cem Özdemir. Der hatte sich empört darüber, dass  Christian und Bettina Wulff gemeinsam ein Bruce Springsteen Konzert besuchten. Der Grünen-Politiker hatte über die Sozialen Netzwerke gefordert, dass die „konservativen Politiker“ den Rock’n'Roll in Ruhe zu lassen hätten.  Für Dieter Patt ein Beweis, dass die Grünen mit ihrer Bevormundungspolitik ständig in die Lebensbereiche der Menshen hineinregieren wollen.

Rolf Delhougne: „ Wir lassen uns uns von den Grünen nicht von der Rock-Musik ausschließen.  Als Reaktion lud er Dieter Patt zu den Jazz-Tagen nach Düren ein. Patt sagte spontan zu, bei den Jazz Tagen mit seiner Musik aufzuwarten.

 

Während Dieter Patt für seinen bemerkenswerten Vortrag viel Zustimmung und Anerkennung erhielt, überbrachte Kreisgeschäftsführer Bernd Ramakers die Grüße des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel MdB und dankte dabei zugleich Rolf Delhougne für sein unermüdliches Engagement, gerade und besonders für „seine“ MIT.

 

 

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