Düren – Stadt der sportlichen Vielfalt

„Düren – Stadt der sportlichen Vielfalt“. Unter diesem Thema stand der Stammtisch der Mittel- und Wirtschaftsvereinigung der Dürener CDU. Als Gast des Abends im Teuterhof konnte MIT-Chef Rolf Delhougne Bürgermeister Paul Larue begrüßen. Unter den Gästen auch der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Stephan Weschke und CDU-Parteichef, Vizebürgermeister Thomas Flossdorf. In seinen einführenden Worten ging Larue zunächst auf die schwierige Konsolidierung des Haushalts in den letzten 15 Jahren ein.

Diese Konsolidierung habe mitgebracht, dass die Verantwortlichen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, auch bei den Sportvereinen, mehr Verantwortung für die Kostenstrukturen übernehmen mussten. „Die Beteiligung der Vereine, z.B. an den Energiekosten, hat dazu geführt, dass der Verbrauch an Energie auf breiter Front gesunken ist“, betonte der Bürgermeister. Eine „Herzensangelegenheit“ sei es für ihn, dass die Kinder- und Jugendbereiche und auch die Nutzung der Sportanlagen von den Sparmaßnahmen ausgeschlossen werden konnten. Im Bereich der Bereitstellung von Sportanlagen liege Düren sogar über „dem goldenen Plan Ost“. Zufrieden sei er auch, weil alle Anträge von Sportvereinen auf Mittel aus der Sportpauschale bedient werden konnten.

 

Bei aller Zufriedenheit über das „Erreichte und Erhaltene“ sei sein Blick aber nach vorne gerichtet, so der Bürgermeister . Dabei lägen ihm zwei Themen besonders am Herzen: Düren habe in der Vergangenheit bis heute immer wieder hervorragende Schwimmerinnen und Schwimmer gehabt. „Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass wir mit einer 50m-Bahn auch Austragungsort für nationale und Internationale Wetterwebe  werden können“, forderte Larue. Als möglichen und wünschenswerten Standort für den Bau eines neuen Hallenbades mit einer solchen 50-m Bahn nannte er den Dürener Badesee. Konkrete Planungen mit dem DSB und seinem Leiter, Richard Müllejans, seien im Gange.

 

Sein „zweites Herzensanliegen“ sei der Bau einer Übungs- und Trainingsstrecke für kinder- und jugendliche Radfahrer. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen des Radfahrerclubs sind laufen konstruktiv und zielführend ab“, erklärte Larue. Er sei optimistisch, dass die Überlegungen zu einer guten Lösung führen werden.

 

Im Anschluss an seine Ausführungen gab es eine rege und interessante Diskussion zum Themenbereich, ehe Moderator Rolf Delhougne sich bei allen Gästen, vor allem bei Bürgermeister Paul Larue, für ihre Teilnahme bedankte.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    derVilvo (Mittwoch, 01 Juli 2015 22:51)

    Mit einiger Verwunderung las ich von dem "Herzenswunsch", eine "Übungs- und Trainingsstrecke für kinder- und jugendliche Radfahrer" bauen zu wollen.
    Meiner Erinnerung nach habe ich vor gut 30 Jahren auf einer ebensolchen Anlage einen sogenannten "Mofaführerschein" erworben. Leide ich an Halluzinationen?
    Nein - heute kam ich nochmal an jener Stelle vorbei und schaute durch den Zaun: nicht nur die Asphaltbahnen sind noch vorhanden, auch die Fahrbahnmarkierungen machten einen erstaunlich guten Eindruck, angesichts des Umstandes, daß die Anlage seit grob geschätzt 20 Jahren brach liegt.
    Wo der Übungsplatz ist?
    Hinten links auf dem Annakirmesplatz.

    Es ist mir unerklärlich, warum man nun vom Bau einer Anlage redet, die längst existiert.

    Warum dieser Übungsplatz nicht mehr genutzt wurde kann ich mir schon eher erklären.
    Das Rasenmähen und die Pflege der - meiner Erinnerung nach - damals bereitgehaltenen Fahrräder und Kettcars dürfte ein gewisser Kostenfaktor gewesen sein und ich stelle es mir recht zeitaufwändig und bisweilen verkehrsmäßig riskant vor, die Schulklassen zu einer solchen stationären Anlage verfrachten zu müssen.
    Ich denke es ist kein Zufall, daß man heute mit transportablem Gerät zu den Kindern auf die Schulhöfe geht, um Verkehrs- und Fahrsicherheitsübungen anzubieten.

    Wenn sich tatsächlich ein "Radfahrerclub" bereiterklärt, eine solche Anlage zu betreiben, braucht man nur die Tore aufzuschließen und dem Verein das Gelände zur Nutzung zu überlassen. Dann sehen wir ja, ob das Angebot überhaupt angenommen wird und ob es mit vertretbaren Kosten betrieben werden kann - oder wie lange dieser Träger damit durchhält, etwas zu betreiben, was offenbar schon vor Jahrzehnten gescheitert ist.
    Steuergelder möchte ich dort, angesichts des in der Vergangenheit nicht erkennbaren Bedarfs, erstmal nicht eingesetzt sehen.