Landesregierung will ehrenamtlich Tätige, Familien und Unternehmen entlasten

Zwei Gesetzesinitiativen zur Stärkung der Mitte der Gesellschaft und zur Entlastung von Unternehmen hat die NRW-Koalition jetzt in den Bundesrat eingebracht.  Die Bundesregierung wurde ersucht, ein Gesetz zu erarbeiten, das ehrenamtlich tätige Menschen, Familien und Menschen mit Behinderungen finanziell entlastet. Unternehmen sollen stärker gefördert werden, Mitarbeiterbeteiligungen an Start-ups attraktiver gestaltet und Forschung und Entwicklung durch steuerliche Anreize unterstützen werden.

Es ist wichtig, vor allem diejenigen zu wertschätzen, die sich in der Mitte der Gesellschaft besonders für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens einsetzen. Wenn Väter und Mütter beide berufstätig sind, müssen sie große finanzielle Aufwendungen schultern, um ihr Kind oder ihre Kinder in dieser Zeit betreuen zu lassen. Genau für diese Menschen will die CDU etwas tun – steuerliche Entlastungen sind hier eine gute Lösung und helfen Familien ganz unmittelbar.

Zu den Entlastungen gehören unter anderem die Anhebung des Höchstbetrags der Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten von 4000 auf 6000 Euro, ein höherer Pflegepauschbetrag von 1200 Euro statt bisher 924 Euro und die Erhöhung der Pauschalbeträge für Menschen mit einer Behinderung um 30 Prozent. Durch die Anhebung der Übungsleiterpauschale von 2400 auf 3000 Euro können Kosten – insbesondere Fahrtkosten – im Zusammenhang mit der Tätigkeit besser als bisher steuerfrei erstattet werden. Das Paket mit Steuererleichterungen und verbesserten Abschreibungen für Unternehmen erzielt eine Entlastungswirkung von annähernd zwei Milliarden Euro. Es schafft Anreize für forschende Mittelständler, unterstützt die Gründerszene bei der Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern und erleichtern durch großzügigere Sofortabschreibungen Investitionen in neue IT-Ausrüstungen. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0