Landarztquote für angehende Mediziner

Nordrhein-Westfalen führt zum Wintersemester 2019/20 eine Landarztquote in Medizin-Studiengängen ein, um dem Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegenzuwirken. Die Quote soll zunächst für knapp acht Prozent aller Medizin-Studienplätze gelten. 

Wer sich vertraglich verpflichtet, zehn Jahre als Hausarzt in einer unterversorgten Region zu arbeiten, kann sich auf einen der ersten rund 170 Landarzt-Studienplätze bewerben – unabhängig vom bislang üblichen hohen Numerus clausus.

Das Landarztgesetz ist ein wichtiger Schritt, um die Ärzteversorgung auch in den ländlichen Regionen zu verbessern. Die CDU will den Arzt vor Ort. Wir wollen, dass die hausärztliche Versorgung deutlich gestärkt wird. Was in Großstädten noch kein Problem ist, ist eine der drängendsten gesundheitspolitischen Herausforderungen auf dem Land. Die Einführung der Landarztquote kann den zunehmenden Praxisschließungen in den ländlichen Regionen entgegenwirken.

Kaum ein Arzt will mehr aufs Land. Gründe dafür gibt es sicherlich viele, und nicht alle können wir politisch lösen. Mit diesem Gesetz übernimmt die NRW-CDU aber eine Vorreiterrolle in Deutschland. Schon zum kommenden Wintersemester (2019/2020) werden die ersten Medizin-Studierenden für die hausärztliche Versorgung in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen verpflichtet werden. Um gegen die akuten ärztlichen Versorgungsmängel auf dem Land vorzugehen, wird die NRW-Koalition auch die laufenden Projekte der kassenärztlichen Vereinigungen weiter forcieren und im Auge behalten.

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